VideosprechstundeNach einem persönlichen Kennenlerntermin kann in gut begründeten Situationen gemeinsam eine Videosprechstunde vereinbart werden. Dazu wird rechtzeitig vorher über einen zertifizierten Anbieter ein gesicherter E-Mail-Link versandt. Zum Termin lässt sich so zuverlässig mittels eines PCs eine Videosprechstunde abhalten. Für den therapeutischen und technischen Mehraufwand berechne ich einen Aufschlag von ca. 3 € pro Sitzung.Üblicherweise beginnt die Behandlung mit einem zumeist kurzfristig vereinbarten, unverbindlichen Kennenlerntermin, bei dem das Ausmaß der zu bearbeitenden Probleme angesprochen werden kann. Daran schließt sich eine kurze Phase von Probesitzungen an, in der die komplette Vorgeschichte (medizinisch, psychisch, biographisch, sozial) erhoben wird. Dazu ist die Anfertigung eines Lebenslaufes als Gerüst vorteilhaft. In dieser Zeit wird auch der ggf. notwendige Bericht an die kostentragende Stelle gefertigt. Am Ende der Probesitzungen, die ca. 2-5 Stunden in Anspruch nehmen, steht eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Dabei wird über die erarbeitete Diagnose ein möglichst einvernehmlich vereinbarter Therapieplan mit konkreten ersten Therapiezielen besprochen. Daraus ergibt sich ein Zeitplan über die zu erwartende vorläufige Therapiedauer. Hier wird dann auch ein verbindlicher Therapietermin (Wochentag und Stundenbeginn) und die Häufigkeit abgestimmt, die zumeist anfangs 1x pro Woche beträgt.
Aus dem genannten Prozess ergibt sich auch die geeignete Therapieform, die spätestens hier noch einmal gegen mögliche alternative, auch von mir nicht angebotene, Therapieverfahren gemeinsam abgeglichen wird.Die Psychokardiologie ist ein Spezialgebiet der Psychosomatik, dass sich mit den Zusammenhängen zwischen dem Erleben und der Funktion des Herzens beschäftigt. Dabei kann es sich um Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken handeln, die sich auf das Herz beziehen wie z.B.:
Unangenehme oder störende, geänderte oder neue Wahrnehmungen im Brustkorb
Besondere oder geänderte Gefühle in Linksseitenlage, die mit dem Herzen in Verbindung zu stehen scheinen
Ziehen oder Schmerzen mit Ausstrahlungen in die Schulter, den Rücken, den Oberbauch oder klassisch in den li. Arm, die wie bei Symptomen eines Herzinfarktes erlebt werden
Unregelmäßigkeiten des Herzschlages
Das Gefühl von Herzrasen
Ein Knoten- oder Druckgefühl im Hals
Störungen der Atmung, die mit dem Herzen in Verbindung gebracht werden
Und viele individuelle Erlebensweisen mehr ...
PsychokardiologieAndererseits tritt häufiger als zumeist angenommen eine geänderte Wahrnehmung der
Herzfunktion nach zahlreichen medizinischen Herzerkrankungen oder Behandlungen ein,
insbesondere:
Vorhofflimmern oder Vorhofflattern
Ablation von Herzrhythmusstörungen (EPU)
Herzinfarkt
Herz-OP (z.B. Bypass-OP, Herzklappen-OP)
Implantation eines Herzschrittmachers oder Defibrillators (ICD)
Bluthochdruck
Operationen des Brustkorbs
In der, auf diese speziellen Situationen zugeschnittenen Therapie, werden zunächst die o.g.
individuellen Zusammenhänge erfasst und daraus ein entsprechend angepasster
Handlungsplan entwickelt und einvernehmlich besprochen. Je nach gewähltem Verfahren werden die vereinbarten Therapieschritte dann begonnen.
Die Behandlung findet üblicherweise im Sitzen statt, wobei im Verlauf auch ein
Wechsel ins Liegen sinnvoll sein kann. Der inhaltliche Beginn richtet sich nach dem aktuellen Auslöser und hat als Schwerpunkt zumeist das „Hier und Jetzt“, von dem aus die Bezüge zur persönlichen Geschichte schrittweise erarbeitet werden. Die Kenntnis auslösender Vorkommnisse in der Vergangenheit kann im Einzelfall nützlich sein und ist im Verlauf von längeren Behandlungen durchaus häufig. Die ist jedoch nicht prinzipiell notwendig.
Neben der inhaltlichen Bearbeitung der persönlichen Probleme ist ein allgemeines Therapieziel eine dauerhafte Sensibilität für das eigene psychische Erleben zu erlangen, um zukünftige Herausforderungen besser zu bewältigen. Damit ist nicht vor allem das Verschwinden von Symptomen gemeint, geht aber typischerweise damit einher. Viele individuelle Reaktionsweisen, auch die problematischen, sind zu einem gehörig und können in erneuten Konflikten auch erneut in ähnlicher Weise in Erscheinung treten und einem helfen zu erkennen, dass man sich in einem Problem befindet. Für viele Menschen ist es eine neue Erfahrung und Aufgabe, nicht nur sein Leben zu leben, sondern auch noch ein Gefühl für die eigene Lebensqualität zu entwickeln, die über den Augenblick hinaus geht und eigene Begrenzungen vorausschauend berücksichtigt.PPsychotherapie
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie /
PsychoanalyseÜblicherweise beginnt die Behandlung mit einem zumeist kurzfristig vereinbarten, unverbindlichen Kennenlerntermin, bei dem das Ausmaß der zu bearbeitenden Probleme angesprochen werden kann. Daran schließt sich eine kurze Phase von Probesitzungen an, in der die komplette Vorgeschichte (medizinisch, psychisch, biographisch, sozial) erhoben wird. Dazu ist die Anfertigung eines Lebenslaufes als Gerüst vorteilhaft. In dieser Zeit wird auch der ggf. notwendige Bericht an die kostentragende Stelle gefertigt. Am Ende der Probesitzungen, die ca. 2-5 Stunden in Anspruch nehmen, steht eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Dabei wird über die erarbeitete Diagnose ein möglichst einvernehmlich vereinbarter Therapieplan mit konkreten ersten Therapiezielen besprochen. Daraus ergibt sich ein Zeitplan über die zu erwartende vorläufige Therapiedauer. Hier wird dann auch ein verbindlicher Therapietermin (Wochentag und Stundenbeginn) und die Häufigkeit abgestimmt, die zumeist anfangs 1x pro Woche beträgt.
Aus dem genannten Prozess ergibt sich auch die geeignete Therapieform, die spätestens hier noch einmal gegen mögliche alternative, auch von mir nicht angebotene, Therapieverfahren gemeinsam abgeglichen wird.
Je nach gewähltem Verfahren werden die vereinbarten Therapieschritte dann begonnen.
Die Behandlung findet üblicherweise im Sitzen statt, wobei im Verlauf auch ein
Wechsel ins Liegen sinnvoll sein kann. Der inhaltliche Beginn richtet sich nach dem aktuellen Auslöser und hat als Schwerpunkt zumeist das „Hier und Jetzt“, von dem aus die Bezüge zur persönlichen Geschichte schrittweise erarbeitet werden. Die Kenntnis auslösender Vorkommnisse in der Vergangenheit kann im Einzelfall nützlich sein und ist im Verlauf von längeren Behandlungen durchaus häufig. Die ist jedoch nicht prinzipiell notwendig.
Neben der inhaltlichen Bearbeitung der persönlichen Probleme ist ein allgemeines Therapieziel eine dauerhafte Sensibilität für das eigene psychische Erleben zu erlangen, um zukünftige Herausforderungen besser bewältigen zu können. Damit ist nicht vor allem das Verschwinden von Symptomen gemeint, geht aber typischerweise damit einher. Viele individuelle Reaktionsweisen, auch die problematischen, sind zu einem gehörig und können in erneuten Konflikten auch erneut in ähnlicher Weise in Erscheinung treten und einem helfen zu erkennen, dass man sich in einem Problem befindet. Für viele Menschen ist es eine neue Erfahrung und Aufgabe, nicht nur sein Leben zu leben, sondern auch noch ein Gefühl für die eigene Lebensqualität zu entwickeln, die über den Augenblick hinaus geht und eigene Begrenzungen vorausschauend berücksichtigt.